Wer hätte das gedacht...

... ich jedenfalls nicht...

Wir schreiben das Jahr 2011, ich bin auf dem Weg zum ersten Herzinfarkt, Bluthochdruck und zur Diabetes, als dann noch ein paar private Probleme hinzukamen, steuerte ich mit Warpgeschwindigkeit Richtung Fettleibigkeit. Angekommen bei 171 Kg überlegte ich mir so langsam wer wohl alles  auf meine recht frühe Beerdigung kommen würde.

Nach einem Anruf bei der Krankenkasse schien erst mal ein heller Stern vom Himmel, genannt Ernährungsberatung. Ich also angerufen, Termin gemacht und siehe da eine Erleuchtung, ich habe keine Ahnung von Nahrung, Ernährung und Lebensmitteln.

Nach mehreren Terminen und etwas Quälerei verlor ich ca. 10 kg, die ich jedoch nicht dauerhaft halten konnte.

Nun schreiben wir das Jahr 2013. Frau und Haus sind weg, ich liege in meiner Wohnung und grüble. Noch immer bei 170 kg sehe ich zwei Möglichkeiten. Entweder so weiter machen und über das Leben danach- nachdenken oder etwas ändern.

Ich entschloss mich etwas zu ändern, zunächst einmal ohne eine erneute Ernährungsberatung.

Inzwischen trug ich T-Shirt Größe 8XL was einem Bauchumfang von über 170 cm entsprach. Das größte Problem bei der ganze Sache war, dass es einem selbst nicht so bewusst wird, da die Gewichtszunahme schleichend von statten geht.

Naja, man redet sich halt ein, dass man sich ja wohl fühlt und alles halb so schlimm ist und den ganzen Blödsinn. Als ich im Dez 2013 bei Frau Lichtenberg war, sagte sie, als ich im dritten Stock ankam: „Nanu, so schnell waren sie ja noch nie hier oben“. „Ja genau“ sagte ich „stimmt und ich brauche auch kein Sauerstoffzelt“ und außer Atem war ich auch nicht. Das gibt dann gleich wieder Glücksgefühle.

Aber zurück, ich habe dann im Sommer meinen zweiten Kurs über die Krankenkasse gebucht, einfach um ein noch besseres Feeling für den ganzen Ernährungskram zu bekommen. Irgendwann im Sommer bekam ich Besuch meines Versicherungsvertreters und HUCH wie saß ich denn da, ich hatte ein Bein auf das andere geschlagen ohne dass ich es mit Gewalt und der Unterstützung meiner Hände nach oben ziehen musste. Ein ganz neues Gefühl!

Hosen, auch so ein Thema! Heuteim Dezember 2013 trage ich sie 3 Nummern kleiner als noch im Februar und wenn es gut läuft, kann ich demnächst noch ne Nummer kleiner kaufen, ein geiles Gefühl.

Alles in allem hab ich jetzt 25 T-Shirts und 15 Hosen, die nicht mehr passen und die ich ersetzen muss.

Eigentlich passen mir nur noch meine Strümpfe, alles andere ist deutlich zu groß und muss nach und nach ersetzt werden.

Wer mir heute noch erzählt, er fühle sich mit 40, 50 oder mehr Kilogramm  wohl, denn kann ich nur bedauern.

Aus meiner Erfahrung heraus ein Tipp, fangt nicht vor dem Winter an mit abnehmen, sondern macht dies vor dem Sommer, sucht euch Sport, der angenehm ist (Crosstrainer, Schwimmen, etwas Krafttraining). Vergesst Joggen, Badminton, Tennis und all den Käse, denn das kann erst gemacht werden, wenn ihr das entsprechende Gewicht habt, zum Abnehmen ist das nix.

 

Bis dahin

Einfach mal genießen!

Ach ja, die Wechseljahre. Geliebter Feind. Da reicht es nicht, immer wieder und zu allem möglichen unpassenden Situation ins Schwitzen zu geraten, als würde man auf kleiner Flamme kochen. Nein, mein Körper setzte klammheimlich Fettpölsterchen an, die ich zuerst großzügig ignorierte. Ich war überzeugt davon, auf mein Gewicht zu achten und mich einigermaßen gesund zu ernähren. Mein Lieblingsgericht Pizza hatte ich schon lange vom Speiseplan gestrichen. Auch die Sticheleien meiner besseren Hälfte trugen nicht gerade zu einer entspannten Atmosphäre bei. Der gute Vorsatz für 2012 lautete also: Kilos runter. Und wie macht man das? Na klar – abends keine Kohlehydrate und fertig. Und so begann meine Endlosschleife. Verbissen klammerte ich mich am Eiweiß fest, las eifrig Literatur zum Thema, probierte schon mal Wunderpillen aus der Apotheke, die angeblich das Fett schmelzen lassen sollen. Geholfen hat es nicht. Irgendjemand hatte mein Gewicht auf der Waage fest getackert.

 

Von meinem Arzt bekam ich den Tipp mit der Ernährungsberatung und von da an änderte sich alles. Schon beim ersten Treffen mit Frau Alice Lichtenberg fühlte ich mich verstanden und gut aufgehoben. Überraschung: Meine Ernährung war zu eiweißreich. Und: Ich durfte alles essen, sollte sogar das Essen genießen. Wie bitte? Genuss in Zusammenhang mit Essen hatte ich schon lange abgehakt. Ich bekam einen auf mich zugeschnittenen Plan verschiedener Lebensmittel, die ich zu fünf Mahlzeiten am Tag kombinieren konnte (Frühstück, Mittag-, Abendessen + zwei Zwischenmahlzeiten). Alles in allem verballerte ich damit ca. 1.200 Kalorien am Tag. Da klingt wenig und am Anfang sah die kleine Handvoll Vollkornnudeln in meiner Hand eher kümmerlich aus. Auch die Umstellung, alles zu wiegen und eher mehr Gemüse als Obst zu essen, klang anfangs sehr aufwändig. Doch ich gewöhnte mich schnell daran und entdeckte wieder neu, wie viel verschiedene Möglichkeiten es gibt, Gemüse zu sich zu nehmen. Stück für Stück ist mir die Ernährungsumstellung in Fleisch und Blut übergegangen.

 

Und dann geschah mein kleines Wunder: Es funktionierte! Ich wog mich nur noch einmal pro Woche, hielt mich an den Essensplan und nahm ab. Ich bin beruflich viel auf Reisen im Ausland und konnte nicht immer konsequent dran bleiben. Aber dennoch hat sich mein Gewicht kontinuierlich reduziert. Ich bekam ein ganz neues Verhältnis zum Essen. Mit dem Erfolg stellte sich eine gewisse Lässigkeit ein, auch einmal über die Stränge zu schlagen und gemütlich Essen zu gehen und dann wirklich zu genießen. Ich weiß ja, dass ich meinen Plan wieder weiter verfolgen kann und meinem Wunschgewicht Stück für Stück immer näher komme. (Anke aus Darmstadt, 47 Jahre alt)

Fazination Ernährungsberatung

Über die Empfehlung von einem Arbeitskollegen bin ich zum Ernährungsprogramm von Dr. Ambrosius gekommen.
Was mich schon in der Theorie anhand des für jeden persönlich erstellten Ernährungsplan beeindruckte, setze sich in der Praxis fort: Abnehmen ohne Hunger und großartigem Verzicht ist möglich!
Mich fasziniert (neun Monate nach Beginn der Ernährungsumstellung), dass
trotz 5-maligem Essen pro Tag eine Gewichtsreduzierung funktioniert, ohne dass ich in irgendeiner Art und Weise Hunger leiden müsste oder auf "liebgewonnenes" Essen verzichten müsste, denn Ausnahmen dürfen gemacht werden.


Bei jeder Diät, die ich vor diesem Ernährungsprogramm kennengelernt hatte, war Verzicht angesagt, um eine Gewichtsreduzierung zu erlangen, was unweigerlich irgendwann, selbst bei eiserner Disziplin zu Hunger und Essattacken führte.
Natürlich muss man sich auch beim Ernährungsprogramm nach Dr. Ambrosius an gewisse Spielregeln halten, es gibt auch hier keinen "Freibrief" für´s endlos Essen und gleichzeitig Abnehmen. Doch das Programm zeigt auf, dass nicht nur die Wahl der Lebensmittel, sondern auch die Zusammensetzung dieser, beim täglichen Essensbedarf für eine Gewichtsreduktion entscheidend sind.


Zurückblickend nach einem 3/4 Jahr kann ich sagen, dass sich nicht zuletzt die finanzielle Investition in dieses Ernährungsprogramm für mich gelohnt hat, sondern ein Gewichtsverlust von knapp 15 kg. (Thomas, 39 Jahre alt)

Abnehmen beginnt im Kopf

Der Artikel ist erschienen im ÖKO-TEST Spezial Diäten 2011

 

Herr K. packte den Stier bei den Hörnern: Er eignete sich ein ganz neues Ernährungskonzept an und bekam so sein Gewicht in den Griff.

 

Die Entscheidung, vor der Herr K. im vergangenen Frühjahr stand, klingt nüchtern: „Entweder ich kaufe mir weitere Hosen, oder ich gehe zur Ernährungsberatung.“ Doch ganz so einfach war es dann doch nicht. „Es ist schwer, sich zu outen, die Hemmschwelle zu überwinden und professionelle Hilfe zu suchen.“

 

Dabei war der 46-jährige Darmstädter nicht eigentlich dick. Doch in den letzten Jahren hatten sich nach und nach immer mehr Pfunde angesammelt –, ohne dass Herr K. wusste, woran es liegt. Denn eigentlich aß er wenig. Das Frühstück ließ er ganz ausfallen. Bis zum Nachmittag gab es drei oder vier Äpfel, dann ein Brötchen und auf dem Heimweg vom Büro vielleicht ein süßes Stückchen vom Bäcker. Abends gönnte er sich meist einen Salat mit Brot. Warm aß Herr K. nur hin und wieder. Der Mittvierziger ist ein sportlicher Typ, der regelmäßig Gymnastik macht und täglich fünf bis zehn Kilometer Rad fährt.

 

Doch der Hosenbund kniff trotzdem. Und Herr K. fand beim Blick in den Spiegel: „Das bin nicht mehr ich.“ Zur Ernährungsberatung sah er keine Alternative: „Ich wollte wissen, was Sache ist.“ Ein Diäten-Typ sei er einfach nicht. Außerdem war ihm klar: „Es muss sich Grundlegendes ändern, und das kann nur im eigenen Kopf passieren.“

 

Der Darmstädter entschied sich für ein individuelles Ernährungs-Coaching. Er ließ sich zunächst ärztlich untersuchen, dann sprach er mit der Oecotrophologin Alice Lichtenberg seine Ernährungsgewohnheiten durch. Die Fachfrau aus Darmstadt fand das Problem schnell: Ihr Patient aß zwar nicht zu viel, aber das Falsche. Zu viele Kohlenhydrate, zu wenig Eiweiß. Die Folge der Einseitigkeit: Der Körper lagerte viel Fett ein. Alice Lichtenberg erstellte einen neuen, ausgewogenen Ernährungsplan: Kein Tag mehr ohne Frühstück, abends wird gekocht, es kommt mehr Gemüse auf den Speiseplan. Das Naschen zwischendurch wird eingeschränkt, dafür muss der Abnehmkandidat mehr trinken. „Das sah nach einer Lebensveränderung aus, und das fällt schon schwer. Aber ich sagte: Okay, das mach‘ ich“, erinnert sich Herr K.. Es sei auch eine Portion Neugier dabei gewesen: „Ich wollte es einfach ausprobieren.“

 

Abnehmen ohne Hunger

Durch das neue Ernährungskonzept verlor Herr K. in gut vier Monaten 13 Kilogramm Gewicht. Bei einer Körpergröße von 1,74 Meter wollte er von 83 Kilo eigentlich nur runter auf 75 Kilogramm. Inzwischen hat sich sein Gewicht bei etwa 70 Kilogramm eingependelt. „Damit fühle ich mich gut.“ Allerdings wurde ihm die körperliche Veränderung erst nach einigen Wochen bewusst. „Erst jetzt erlebe ich den Unterschied. Während des Abnehmens habe ich kaum etwas davon gemerkt.“ Das lag vor allem daran, dass er überhaupt nicht das Gefühl hatte, eine Abnehmkur zu machen. Denn Hunger hatte er nie. Im Gegenteil: Die empfohlenen Portionen schaffte er manchmal nicht einmal.

 

Die ausgewogene Ernährung ist dem 46-Jährigen inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen. Er behält das Konzept bei, auch wenn er sich jetzt manchmal ein kleines Extra gönnt. Der gelegentliche Schokoriegel ist dann ein echter Genuss – und nicht mehr wie früher eine nebenher verputzte Selbstverständlichkeit.

 

Nur ein Problem hat die Ernährungsberatung nicht gelöst: Neue Hosen musste sich Herr K. trotzdem kaufen – engere.

Eine weitere Erfolgsstory...

Frau B. nach der Ernährungsumstellung

Seit über 8 Jahren, seit der Geburt meiner Tochter, litt ich unter starkem Übergewicht (30 Kg!).

Nach vielen Versuchen und herber Rückschläge hatte ich nicht mehr zu hoffen gewagt, das es auch anders geht.

Durch das Dicksein wurden alltägliche Dinge zur Qual: das Hineinpressen in Stühle, das Autofahren oder das Fliegen. Auch Ernährungsratgeber, der „Wenig-Fett-Kurs“, halfen mir nicht weiter.

Alice lernte ich über meine Krankenkasse kennen. Schon nach unserem ersten Treffen bekam ich durch ihre Ruhe und Zuversicht die Motivation und kämpfte mich mit ihrer Unterstützung durch eine vorerst harte Umgewöhnungsphase. Aber danach ging alles wie von selbst!

Die Treffen mit Alice, das Gefühl, nicht die ganze Zeit mit meinen Unsicherheiten allein zu sein, die Beratungen, all das half mir sehr. Ich nahm 13 kg ab. Ich war zwar immer noch etwas mollig aber wollte erstmal pausieren und versuchen, mein Wohlfühlgewicht zu finden.

Ich hielt das Gewicht dann 3 Jahre lang (2-4 kg pendelte es). Nun startete ich erneut und es klappte wie das letzte Mal. 10 kg nahm ich bereits ab und bin nun wirklich zufrieden!

Dank der guten persönlichen Beratung, dank dem einmaligen Ernährungs- und Beratungskonzept ist es mir gelungen und ich fühle mich gesund und glücklich!

Danke!

Ernährungsberatung für Kinder...

Grund für den Besuch bei der Ernährungsberaterin auf Anraten des Kinderarztes nach der J1: leichtes Übergewicht 13 Jahre, Gewicht 67 Kg, Größe 1,62m.

C. war mit der Beratung einverstanden und motiviert, selbst etwas zu verändern. Am Anfang der Beratung wurde ein Ernährungsprotokoll von C. und seiner Familie erstellt. Durch die Beratung hat C. folgende Dinge bereitwillig umgestellt:

• Vor dem Frühstück ein Glas Wasser

• Zum Frühstück statt gezuckerter Schokocornflakes Obst und Quark

• Als Schulbrot gab es statt Leberwurst mageren Schinken sowie eine zusätzliche Ration Tomate, Gurke…

• Zum Mittagessen wurde die Gemüsemenge nach und nach erhöht, im selben Schritt die Kohlehydrate verringert.

• Nachmittags gab es Milchshake mit püriertem Obst oder Jogurt mit Obst, statt früher Chips oder Kekse.

• Zum Abendessen gab es zwei Brote mit Käse, Schinken oder Wurst (statt je 3 Scheiben Wurst auf einem Brot nur noch eine), dafür mehr Salat und Gemüse, Gewürzgurken oder ähnlichem.

• Die Naschsachen auf eigenen Wunsch von C. nach dem Abendbrot wurden weggelassen

• Beim Trinken wurde von Saftschorle und Süßgetränke auf stilles Wasser umgestellt.

• Er hat immer so viel gegessen, dass er satt war! Veränderungen: Nach relativ kurzer Zeit war C. morgens nicht mehr so müde.

Er war verwundert, dass er sich auf einmal so richtig gut fühlte. Dies führte dazu, dass er auch viel aktiver war und ihm Bewegung viel mehr Spaß macht. Durch das Ernährungsprotokoll vom Anfang wurde C. kurz vor dem Ende der Beratung sehr deutlich, wie sehr er sein Essverhalten geändert hat und vor allem wie sehr sich die Umstellung für ihn gelohnt hat!

Fazit nach einem Jahr Ernährungsberatung: Nach 9 Monaten hat C. 9 Kg abgenommen.

Er ist in dieser Zeit 5 cm gewachsen und ist ein ganz anderer Typ geworden. Aus dem kleinen Pummelchen ist ein drahtiger selbstbewusster Teenager geworden.

14 Jahre, Gewicht 58 Kg, Größe 1,67 m.

Die ganze Familie hat sich durch C. Beratung Gedanken über die Ernährung gemacht. Einiges ist in das Bewusstsein gedrungen und wird weiterhin beachtet.

Manche Dinge werden mittlerweile locker gesehen (zwischendurch mal eine Limonade oder mit Freunden zum Fast Food Restaurant), aber das Wissen über das Verhältnis von Ernährung zum körperlichen Wohlbefinden ist jetzt vorhanden und oft noch Thema in der Familie.